KOOPERATIONEN

KOOPERATIONEN MIT ANDEREN SCHULEN

„Die Zusammenarbeit der Förderschulen mit allen anderen Schulen in ihrem

Einzugsgebiet, einschließlich der berufsbildenden Schulen, gewährleistet einen

kontinuierlichen Bildungsgang für die Schüler/innen und Schüler"

(Sonderpädagogische Förderung, RdErl. D. MK v. 01.02.05).

Kooperationen stellen sowohl für Schüler/innen und Schüler als auch für Mitarbeiter/

innen der Peter-Pan-Schule ein wichtiges Lern – und Arbeitsfeld dar. Gemäß

dieser Gewichtung hat sich unsere Schule z.Z. vernetzt mit

GRUNDSCHULE ALT-WOLFSBURG

Der Primarbereich ist z.Z. mit 4 Klassen (Stand: Schuljahr 2007/2008) in der

Grundschule untergebracht. Als eigenständiger Klassenverband wird hier soviel

unterrichtliche und außerunterrichtliche Kooperation mit einer oder mehreren

Partnerklassen der Grundschule gelebt wie gewünscht und soviel Eigenständigkeit

sichergestellt, wie die Klassen bzw. deren Schüler der Peter-Pan-Schule benötigen

(siehe 3.3.1).

BERUFSBILDENDEN SCHULE II, WOLFSBURG

Schüler/innen und Schüler des Sekundarbereiches II besuchen jeweils im ersten

Halbjahr des Schuljahres die Berufsschule. Entweder im eigenen Verbund oder in

Kooperation mit ausgewählten Hauptschulen werden hier Lernerfahrungen gemacht

(s. 3.3.3) in den Bereichen:

 Hauswirtschaft

 Bäckerei

 Körperpflege

LOTTE–LEMKE-SCHULE, BRAUNSCHWEIG

Die Lotte-Lemke-Schule stellt ihre Beratungskompetenz im Förderschwerpunkt

soziale und emotionale Entwicklung zur Verfügung. Im Zusammenwirken von

Klassenteam und Mitarbeitern/innen der Lotte–Lemke–Schule werden unterrichtliche

und außerunterrichtliche Präventions- und Interventionsmaßnahmen für

Schüler/innen mit schwierigem Verhalten erarbeitet, angeregt und begleitet.

HANS–WÜRZ-SCHULE, BRAUNSCHWEIG (HIER: MOBILER

DIENST „SEHEN")

Die Hans–Würtz-Schule stellt ihre Beratungskompetenz im Förderschwerpunkt

Sehen zur Verfügung. Nach einer schulinternen Fortbildungsreihe „Sehen" sind alle

Klassenteams unserer Schule mit Fördermöglichkeiten und Materialien im

Förderbereich Sehen vertraut. Die Diagnostik wird von den Mitarbeiter/innen der

Hans-Würtz-Schule durchgeführt. Für besondere Fragestellungen ist die

Koordinatorin/der Koordinator unserer Schule für den Förderbereich „Sehen" mit

einzubeziehen.

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Kooperationen

GRUNDSCHULE FALLERSLEBEN

Für die integrative Beschulung eines Schülers im Förderbereich geistige Entwicklung

ist mit stundenweiser Abordnung ein Förderschullehrer der Peter-Pan-Schule in der

Grundschule Fallersleben zuständig. Ergänzt wird dies durch die Bereitstellung einer

Sozialpädagogin (20 Std.), finanziert durch den Geschäftsbereich Soziales der Stadt

Wolfsburg.

Die Peter-Pan-Schule hat bis zum Schuljahr 2004/2005 Kooperationen mit der

Deutsch-Italienischen-Gesamtschule und der Realschule Kreuzheide durchgeführt.

Schüler/innen mit besonderen Stärken in einzelnen Unterrichtsfächern haben hier,

begleitet von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter der Peter-Pan-Schule,

stundenweise am regulären Unterricht einer altersentsprechenden Klasse

teilgenommen.

Diese unterrichtliche Maßnahme ist abhängig von den organisatorischen und

personellen Rahmenbedingungen der einzelnen Schulen, eine kontinuierliche

Durchführung ist deshalb nicht gewährleistet, aber sehr erwünscht.

ZUSAMMENARBEIT MIT INSTITUTIONEN DER

NACHSCHULISCHEN LEBENS- UND ARBEITSWELT

ZUSAMMENARBEIT MIT DER WERKSTATT FÜR

BEHINDERTE MENSCHEN DER LEBENSHILFE IN

WOLFSBURG (WFBM)

Hauptansprechpartner für den Übergang von der Schule ins Berufsleben ist die

WfbM. Regelmäßige Treffen von fest benannten Ansprechpartnern in Schule und

Werkstatt garantieren einen guten Informationsfluss.

Ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit bildet das Betriebspraktikum, das

jede/r Schüler/in mindestens zweimal in der WfbM – unabhängig von anderen

Praktikumsplätzen - durchlaufen sollte, je nach Schülerfähig- und fertigkeiten auch in

unterschiedlichen Berufsbereichen ( Berufsbildungsbereich, Schlosserei, Tischlerei,

Näherei, Montage und Produktionsbereich).

Schüler/innen mit schweren Beeinträchtigungen werden in spezielle Fördergruppen

integriert.

Die Praktikumsplanung für das aktuelle Schuljahr orientiert sich am

„Maßnahmenkatalog – Thema: Schülerpraktika" (siehe Anlage), der gemeinsam von

Schule und WfbM erstellt wurde und im Sinne eines kontinuierlichen

Verbesserungsprozesses (KVP) alljährlich von ausgebildeten Mitarbeiter/innen der

WfbM in Zusammenarbeit mit den Klassenteams der Sek II evaluiert wird. Ein

Informationsbogen wird gemeinsam von den Mtarbeiter/innen der Peter-Pan-Schule

und der WfbM für Erstpraktikanten ausgefüllt.

ZUSAMMENARBEIT MIT DER WFBM IN GIFHORN

Für Schüler/innen im 11. und 12. Schulbesuchsjahr, die im Landkreis Gifhorn

wohnen, vermittelt die Schule Praktika in der Werkstatt der Lebenshilfe in Gifhorn.

Entsprechend der Befähigung und den Wünschen der einzelnen Schüler/innen kann

im Berufsbildungsbereich in folgenden Bereichen gearbeitet werden:

Holz, Hauswirtschaft, Kfz-Aufbereitung, Floristik/Garten, Wäschepflege, Manuelle

Fertigung (Industrie/Montage), Metall und in der Kartoffelschälerei. Schüler/innen mit

umfangreichen Beeinträchtigungen werden in einer Fördergruppe untergebracht. Die

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Kooperationen

Dauer des Praktikums beträgt 2 Wochen, wobei ein Wechsel des Arbeitsbereiches

nach vorheriger Absprache nach einer Woche möglich ist. Vor und nach den Praktika

erfolgt ein Austausch zwischen Schule und Werkstatt mit Hilfe von Informations- und

Beurteilungsbögen (siehe Anlage). Während der Praktika finden Besuche von

Mitarbeiter/innen der jeweiligen Klassenteams statt.

Der Transport zur Werkstatt und zurück erfolgt - finanziert von der Stadt Wolfsburg

(Sonderregelung) - durch ein privates Busunternehmen.

ZUSAMMENARBEIT MIT DEM CHRISTLICHEN

JUGENDDORF (CJD)

Im Zuge der Praktikumseinsätze der Sekundarstufenschüler II ist seit 3 Jahren eine

Kooperation mit dem Christlichen Jugenddorf (CJD) in Wolfsburg entstanden.

Verschiedene Bereiche/Berufsfelder im Werkpraxisbereich wie Holztechnik,

Metalltechnik, Farbtechnik, Gartenbau, Textiltechnik, Hauswirtschaft, Gaststätten -

und Hotelgewerbe sowie Haar- und Körperpflege werden hierbei angeboten. Der

Praxisbezug steht im Vordergrund dieser Berufsfelder.

Selbstständig wird von den Schüler/innen der Weg zum Arbeitsplatz bewältigt und

sie erleben in dem dreiwöchigen Praktikum eine reale Arbeitssituation. Ein speziell

von der Peter-Pan-Schule für dieses Praktikum entwickelter Beurteilungsbogen gibt

Aufschluss über die Leistungen (siehe Anlage).

ZUSAMMENARBEIT MIT DER ARGE

Um einen möglichst reibungslosen Übergang in die Arbeitswelt für unsere

Schüler/innen zu gewährleisten, ist eine gute Zusammenarbeit mit der ARGE

Wolfsburg notwendig. Jeweils im Januar findet eine gemeinsame Veranstaltung zum

Thema „Was kommt nach der Schule" statt. Diese wird gemeinsam veranstaltet von

· der Peter-Pan-Schule

· einem Vertreter der ARGE

· Vertretern potentieller zukünftiger Arbeitgeber (Lebenshilfe, CJD, o.a.)

Eingeladen sind Schüler/innen, die zum Ende des Schuljahres ihre Schulpflicht erfüllt

haben und ihre Eltern. Ca. 10 Wochen später findet in der Schule abschließend ein

individuelles Beratungsgespräch mit einem Vertreter der ARGE und den

betreffenden Schüler/innen und ihren Eltern statt. Grundsätzlich fließen alle wichtigen

schulischen Informationen wie z.B. Praktikumsberichte und Zeugnisse in die

Gespräche ein.

ZUSAMMENARBEIT MIT DEM HOF ISENBÜTTEL

Auf einem Bio-Bauernhof in Isenbüttel haben die Schüler/innen der Sek. II die

Möglichkeit, Praktika zu absolvieren. Sie beschäftigen sich dort mit der

Landwirtschaft und Tieren (Schweine, Gänse, Pferde etc.), verkaufen die Produkte

im Bio-Hofladen und arbeiten im hofeigenen Restaurant bzw. Café.

Auch als zukünftiger Tätigkeitsbereich nach der Schule ist der Hof eine Alternative

zur Werkstatt der Lebenshilfe. Seit Anfang 2007 ist dort ein ehemaliger Schüler der

Peter-Pan-Schule beschäftigt.

ZUSAMMENARBEIT MIT DER EVANGELISCHEN STIFTUNG

NEUERKERODE

Die Evangelische Stiftung Neuerkerode ist ein eigenständiges Dorf bei Sickte und

liegt etwa 40 Kilometer südlich von Wolfsburg. Dort, als auch in Außenwohngruppen

in Sickte und Braunschweig, leben ca. 840 erwachsene Menschen mit geistiger,

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Kooperationen

körperlicher oder seelischer Behinderung. Dafür stehen 70 Wohngruppen sowie 45

Einzel- und Doppelappartements zur Verfügung. Etwa 370 Bewohner arbeiten auch

im Dorf in Kleingruppen des

Beschäftigungsbereiches, im Dienstleistungsbereich (Großküche, Wäscherei) oder in

den Werkstätten (WfbM), in denen kunstgewerbliche Eigenprodukte hergestellt

werden.

Um Schüler/innen der Peter-Pan-Schule auf die nachschulische Lebens- und

Arbeitswelt vorzubereiten, nutzen die Klassen der Sekundarstufe II das Angebot, die

Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten in Neuerkerode näher kennen zu lernen. Von der

Evangelischen Stiftung wird dazu in Zusammenarbeit mit den Klassenteams ein

dreitägiges Programm mit oder ohne Übernachtung erarbeitet, bei dem die

verschiedenen Bereiche des Wohnens, Arbeitens und der Freizeitgestaltung durch

einen Mitarbeiter der Einrichtung vorgestellt werden. Es besteht aber auch die

Möglichkeit für einzelne Schüler ein Wohnpraktikum (s. 3.3.2) in Neuerkerode zu

absolvieren, um erste Erfahrungen zum Wohnen außerhalb des Elternhauses zu

sammeln.

KOOPERATIONEN MIT ANDEREN INSTITUTIONEN

ZEUS

Das Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie in Wolfsburg (ZEUS) ist

eine Ambulanz zur Frühdiagnose und -therapie für Kinder und Jugendliche aller

Altersgruppen, die entwicklungsauffällig, behindert oder von Behinderung bedroht

sind. Viele Schüler/innen der Peter-Pan-Schule sind seit ihrer Geburt oder frühen

Kindheit Patienten des Zentrums, werden dort behandelt und außerschulisch

gefördert. Um eine Verzahnung von schulischer und außerschulischer Förderung zu

gewährleisten, um einen intensiven Erfahrungs- und Informationsaustausch zu

fördern, finden mindestens zweimal jährlich ein gemeinsames Treffen mit dem

leitenden Arzt des ZEUS, den betreffenden Eltern, und der Schule statt.

Außerdem besteht die Möglichkeit, bei Bedarf (z.B. medizinische Fragen, Rezepte

für Hilfsmittel etc.), den/die Schüler/in in der Schule den Mitarbeiter/innen des ZEUS

vorzustellen. Arztberichte, Zeugnisse und Kurzberichte der therapeutischen

Förderung werden in regelmäßigen Abständen ausgetauscht.

GESUNDHEITSAMT

Amtsärztliche Gutachten bilden einen unerlässlichen Baustein bei der Aufnahme

eines jeden Schülers in die Peter Pan Schule im Rahmen des Verfahrens zur

Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Neben obligaten

Verfahrensvorschriften u.a. bei der Begutachtung erweist sich die Zusammenarbeit

im Überschneidungsbereich pädagogischer und medizinischer Notwendigkeiten und

Indikationen als sinnvoll und notwendig.

Daneben führt der zahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes in den Räumen der

Peter-Pan-Schule jährlich eine schulzahnärztliche Untersuchung durch. Bei allen

Fragen von Gesundheits-, Infektions- und (seuchen-) hygienischen

Problemstellungen berät das Gesundheitsamt und leistet Entscheidungshilfe.

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Kooperationen

AUTISMUS- THERAPIE- UND BERATUNGSZENTRUM

Aufgrund der großen Komplexität der Lernbesonderheiten bei Schülern und

Schülerinnen, die über die Diagnose „Autismus" verfügen, ist es häufig wichtig,

außerschulische Förderangebote heranzuziehen und sie mit den schulischen

Maßnahmen zu vernetzen. Für diesen Schüler/innenkreis können zusätzlich Hilfen

durch das Autismus- Therapie und Beratungszentrum in Frage kommen. Diese

werden nach Antrag der Eltern und Finanzierung durch den Geschäftsbereich

Soziales der Stadt Wolfsburg von der „Ambulanz" (Träger: Verein „Hilfe für das

autistische Kind") durchgeführt. Diese Förderungen können unterrichtsimmanent

oder auch außerschulisch, in der unterrichtsfreien Zeit, in den Räumlichkeiten des

Zentrums erfolgen. In beiden Fällen ist es unabdingbar, Absprachen und

Abstimmungen hinsichtlich der Förderziele und – inhalte vorzunehmen. Ein

Kooperationsvertrag aus dem Jahr 2002 regelt die Zusammenarbeit zwischen dem

Zentrum und der Peter-Pan-Schule (siehe Anlage).

BALANCE

Mit der Beratungsstelle für sexuell missbrauchte Kinder und Jugendliche „Balance" in

Wolfsburg wird jedes Schuljahr wiederkehrend ein Präventionsprojekt für alle 4. und

5. Klassen der Peter-Pan-Schule durchgeführt (siehe 3.3.2). Spezielle

Unterrichtsmaterialien dazu wurden gemeinsam von der Beratungsstelle und

Kolleg/innen der Peter-Pan-Schule entwickelt. Die Materialien werden im

Mitarbeiter/innenzimmer aufbewahrt und können von allen Interessierten eingesehen

werden. Eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter der Schule dient für alle Kolleginnen und

Kollegen als Beraterin/Berater.

FACHDIENST FREIZEIT DER PETER-PAN-SCHULE E.V.

Im Jahr 1996 wurde der Fachdienst Freizeit mit Behinderten vom Jugendamt der

Stadt Wolfsburg an den Förderverein der Peter-Pan-Schule übertragen. Die

Mitarbeiter und die inhaltliche Arbeit des Fachdienstes werden von der Stadt

Wolfsburg finanziert.

Aufgabe des Fachdienstes ist es, junge Menschen mit Behinderungen in einem

Teilbereich ihrer Freizeit zu begleiten, ihnen eine Freizeitgestaltung in Gruppen zu

ermöglichen und gemeinsam Kontakte zu anderen Jugendgruppen und

Einrichtungen für junge Menschen herzustellen. Dabei sollen Berührungsängste und

Vorurteile abgebaut und Verselbstständigung gefördert werden.

Das Team des Fachdienstes besteht aus einem Sozialpädagogen, einer Erzieherin

und einem Zivildienstleistenden. Räumlichkeiten hat der Fachdienst im Haus der

Jugend, Walter-Flex-Weg 8a, 38446 Wolfsburg.

Die Gruppenarbeit findet an jedem Schultag nachmittags von 13.00 bis 16.30 Uhr

statt. Schüler/innen und Schüler haben die Möglichkeit, jeweils an einem Nachmittag

pro Woche betreut und begleitet zu werden. Die Gruppenstärke ist abhängig vom

Betreuungsbedarf und vom Umfang der nötigen Förderpflege der Mitglieder. Sie

variiert zwischen fünf und acht Jugendlichen. Montags und dienstags haben

Schüler/innen und Schüler der Friedrich-von-Schiller-Schule die Möglichkeit der

Teilnahme. Mittwochs, donnerstags und freitags sind es Schüler/innen und Schüler

der Peter-Pan-Schule. Die Inhalte der Gruppenarbeit werden von den Jugendlichen

gemeinsam mit dem Team besprochen und jeweils für ein halbes Jahr als Programm

abgefasst. Die Wünsche reichen von Besuchen öffentlicher Einrichtungen über

Ausflüge bis hin zu Spiel-, Sport- und

Bastelnachmittagen.

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Kooperationen

Zusätzlich zur regelmäßigen Gruppenarbeit werden Ferien- und

Wochenendfreizeiten angeboten, die im Gegensatz zur Gruppenarbeit nicht

kostenfrei sind.

Seit 2004 gibt es für Schüler/innen und Schüler ab 14 Jahre eine hortähnliche

Betreuung. Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind an bis zu drei Nachmittagen pro

Woche ebenfalls in der Zeit von 13.00 bis 16.30 Uhr pädagogisch betreuen zu

lassen. Die Begleitung erfolgt montags, donnerstags und freitags jeweils in einer

Freizeiteinrichtung der Stadt Wolfsburg (Jugendhaus ASS in Vorsfelde und

Freizeitzentrum Nord am Hansaplatz). Diese kostenpflichtige Betreuung wird von

zwei Erzieherinnen geleitet, die organisatorisch dem Fachdienst angegliedert sind.

Fünf mal pro Jahr veranstaltet der Fachdienst Disco-Abende für junge Menschen mit

Behinderungen und ihre Freunde. Diese Veranstaltungen werden von Eltern

unterstützt und finden jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr im Jugendhaus ASS in

Vorsfelde statt.

Der Fachdienst arbeitet eng mit der Schule zusammen. Ein guter Informationsfluss

wird durch regelmäßige wöchentliche Besuche in der Schule unterstützt und

gefördert.

ZUSAMMENARBEIT SCHULE UND SPORTVEREIN

Die schulischen Kooperationsmaßnahmen mit Vereinen werden durch

Mitarbeiter/innen der Schule und eine oder mehrere lizensierte Übungsleiter/innen

der Vereine durchgeführt.

Derzeit haben wir mit zwei Sportvereinen, die Mitglied im Landessportbund

Niedersachsen sind, Kooperationsverträge im Rahmen des Aktionsprogramms

abgeschlossen:

· VfL Wolfsburg = Sommerrollskilaufen (siehe 3.6)

· Reit – und Fahrverein Wolfsburg = Reit AG (siehe 3.6)

Ziel der Kooperation ist es einerseits, Schüler/innen zu motivieren, Vereinen

beizutreten und andrerseits zunehmend Vereine zu sensibilisieren, Angebote für

Schüler/innen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung bereit zu stellen und/oder

sie in bestehende Maßnahmen mit personeller Unterstützung zu integrieren.

Die Kooperationen werden vom Landessportbund Niedersachsen finanziell

unterstützt.

VW- CONSULTING

Seit 2005 besteht durch die Initiative von VW-Consulting eine Kooperation mit der

Peter-Pan-Schule. Gemeinsam wurde hierbei ein jährlicher schulinterner

Weihnachts-Malwettbewerb ins Leben gerufen: Schüler/innen aller Klassen sind im

Herbst aufgerufen, ein weihnachtliches Motiv zu gestalten (Materialkosten werden

gesponsert). Die Arbeiten werden bei VW-Consulting ausgestellt. In einer

Abstimmung durch alle Consulting-Mitarbeiter werden die drei besten Arbeiten

ausgewählt. Die Motive gehen in Kombination mit dem Schul- bzw. Firmenlogo in

Druck und werden für Schokoladen-Bandarolen sowie Weihnachtskarten (siehe

Anlage) verwendet, die von VW-Consulting als Weihnachtsgruß an internationale

Kunden verschickt werden. Die offizielle Prämierung der Sieger (Urkunde,

Sachpreise) durch Mitarbeiter/innen der Consulting erfolgt im Rahmen einer

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Kooperationen

Adventsfeier in der Peter-Pan-Schule. Als zusätzliche Gegenleistung wird der

Farbdruck der Schülerzeitung „Pss...t!" von der VW-Druckerei übernommen.

DEUTSCHE UMWELTHILFE

Über unsere Schülerfirma „Ökoase" (siehe 3.3.2.) kooperieren wir seit Beginn des

Schuljahres 2006/2007 mit der Deutschen Umwelthilfe Hannover (DUH).

Die DUH bietet der Schule finanzielle, ideelle und fachliche Hilfe bei der Umsetzung

von ökologischen Gesundheitsprojekten.

Mitte 2006 hat sich die Sek. II mit einer Konzeptplanung bei der DUH Hannover

(Projekt „Mc. Möhre") beworben und ist in die Förderung und als Kooperationspartner

aufgenommen worden.

FIT-4-FUTURE

Fit-4-future ist eine Initiative der Cleven-Becker-Stiftung zur Bekämpfung von

Bewegungsarmut und motorischen Leistungsdefiziten bei Schulkindern.

Hauptsächlich werden folgende Ziele verfolgt:

· Förderung von Sport und Bewegung sowie der motorischen Grundfertigkeiten

· Verbesserung von Selbstbewusstsein, Selbständigkeit und

Selbsteinschätzung sowie der Ausbau sozialer Kompetenzen verfolgt.

Im Jahr 2006 bewarb sich unsere Schule bei der Cleven-Becker-Stiftung um eine fit-

4-future-Schulpatenschaft. Als teilnehmende Schule bekamen wir eine Spieltonne mit

verschiedenen Bewegungsmaterialien zur Verfügung gestellt. In Kooperation mit

dem VfL Wolfsburg fand im Herbst 2006 ein Workshop statt, an dem die Materialien

und ihre Einsatzmöglichkeiten vorgestellt wurden. Gleichzeitig wurden

Bewegungsformen und Ideen für Klassenraum, Turnhalle oder Pausenhof

demonstriert. Unsere Schule wird durch die Stiftung sowie deren Aktionspartner zur

Sicherung von Erfolg und Nachhaltigkeit begleitet. Weiterhin wird der Dialog zu den

Themen Bewegung, Ernährung und Gesundheit initiiert.

SCHULE UND ZEITUNG

Klassen der Peter-Pan-Schule haben die Möglichkeit, an dem jährlichen Projekt

„SchulZ" (Schule und Zeitung) der Wolfsburger Nachrichten teilzunehmen. Das

Kooperationsprojekt mit der Tageszeitung dauert mehrere Wochen und hat zum Ziel,

die Schüler/innen an das Thema „Tageszeitung" heranzuführen, sich mit den

Inhalten einer Tageszeitung auseinanderzusetzen und zu motivieren, sich täglich für

aktuelle lokale und überregionale Nachrichten zu interessieren.

Innerhalb des Deutschunterrichts beschäftigen sich die Schüler/innen mit den

kostenlos gelieferten Zeitungen. Sie erhalten alle ein Exemplar, das sie auch mit

nach Hause nehmen können, um Hausaufgaben zu erledigen.

Ein Zeitungsredakteur besucht auf Wunsch die Klasse, beantwortet Fragen und

veröffentlicht ein Foto der teilnehmenden Klasse mit Kurzbeschreibung in den

Wolfsburger Nachrichten. Die Aufgabe der Klasse ist es, zu einem ausgewählten

Thema vor Ort zu recherchieren und einen kurzen Zeitungsbericht zu verfassen. Die

Schülerberichte werden mit Foto in der Zeitung abgedruckt.

SCHULE UND POLIZEI

Für die Peter-Pan-Schule wurde ein Kontaktbeamter aus der Polzeidirektion der

Nordstadt benannt. Die Aufgaben des Kontaktbeamten umfassen u.a.:

· Einbeziehung in Unterrichtsprojekte zur Gewaltprävention

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Kooperationen

· Einbeziehung in Projekte zur Verkehrssicherheit (Curriculum „Mobilität")

· Ggf. „Nutzung" der Autorität Polizei zur Bewältigung „kritischer" Situationen

· Informationsveranstaltungen für Schüler/innen zu ausgewählten Themen

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